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ViOtop im Naturpark Altmühltal

Arche Noah für blühende Raritäten

Blaue Kornblumen neben rotem Klatschmohn, lila Vogelwicken zwischen weißen Margeriten: Im bayerischen Altmühltal sind Wildblumenwiesen der Hingucker – und gleichzeitig ein Paradies für Schmetterling und Co.! Denn für Deutschlands drittgrößten Naturpark greifen die Bewohner einer Kleinstadt im Rahmen eines Kommunalprojekts selbst zur Saattüte: Gemeinsam verwandeln sie ihren Schlosspark in eine Arche Noah für gefährdete Pflanzen. Artenschutz, der weitere Unterstützung verdient, meint ViO.

 

ABSTIMMEN UND GEWINNEN

 

Das ViOtop: Gemeinsame Sache treibt seltene Blüten

 

Die Wiese lebt. Wer sich mit geschlossenen Augen zwischen Blumen und Gräser legt, kann es hören: Das Summen, Brummen und Rascheln der vielen Insekten und Kleintiere, die von Blüte zu Blüte fliegen oder sich zwischen den Halmen ihren Weg bahnen. Dazu der zarte Duft der zahlreichen Pflanzen – von der Echten Kamille bis zum Wiesensalbei. Gefährdete Arten wie Schachbrettblumen oder Orchideen machen sich auf heimischen Wiesen jedoch rar. Um seltenen Wildblumen das Überleben im Naturpark Altmühltal zu ermöglichen, machen die Treuchtlinger gemeinsame Sache. Ob Schüler, Politiker, Geflüchteter, Imker, Gartenbauer oder Landwirt: Beim Projekt „Blühflächen im öffentlichen Raum“ wird mit vereinten Kräften umgegraben, gepflanzt und gesät. Neun Blühflächen entstehen so im innerstädtischen Bereich, auf denen sich Wiesenglockenblume, Schlüsselblumen oder Kuckuckslichtnelke behaupten. Für den Erhalt der Artenvielfalt – und für einen bewussteren Umgang mit der Natur, den die engagierten Helfer nebenbei erlernen. Nach dem Motto: Nur was man kennt, schützt man.

 

Der Naturpark Altmühltal: Zu Gast bei den Zwölf Aposteln

 

Die Altmühl – Bayerns gemächlichster Fluss. Gemütlich durchwandert sie das einzigartige Karstdurchbruchstal im südlichsten Bundesland Deutschlands. Ob per Rad, zu Fuß, vom Boot oder beim Steilwandklettern: Naturliebhaber genießen im Altmühltal Ausblicke auf abenteuerlich geformte Jurafelsen wie die Zwölf Apostel und zahlreiche Fossiliensteinbrüche. Malerische Altstädte wie die Schloss- und Burgstadt Pappenheim oder das Kloster Weltenburg laden zum Verschnaufen ein. Auch ein UNESCO-Weltkulturerbe hat der Naturpark zu bieten: den Obergermanisch-Rätischen Limes, einen Grenzwall aus römischer Zeit. Die Fossa Carolina lässt sich ebenfalls auf einer Wanderung erkunden. Der 1.200 Jahre alte Kanal in der Nähe von Treuchtlingen zählt zu den schönsten Geotopen Bayerns.