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Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue

Willkommen im Apfelmuseum

Er gehört zum Standardinventar in jeder Obstschale: der Apfel. Doch während im Einkaufskorb meist hochgezüchtete Superfrüchte landen, sind viele traditionelle Apfelsorten längst vom Aussterben bedroht. Um diese historischen Obstschätze zu bewahren, pflanzt der Kleingartenverein „Amtskoppel e.V.“ in Niedersachsen einen 4.000 Quadratmeter großen Apfelgarten an. ViO findet das Projekt förderungswürdig, da ViO selbst heimische Früchte für seine Schorlen verwendet.

 

ABSTIMMEN UND GEWINNEN

 

Das ViOtop: Apfel-Genpool unter freiem Himmel

 

Braeburn, Jonagold, Pink Lady – zu diesen Apfelsorten greifen Deutsche besonders gern. Mit ihrer makellosen Süße, Konsistenz und Farbe haben die Früchte ihre historische Konkurrenz längst vom Markt verdrängt. Doch wer einmal die Geschmacksvielfalt alter Apfelsorten, wie „Herbstprinz“ oder „Gelber Richard“ gekostet hat, ist von ihnen mindestens genauso überzeugt. Mit dem Verschwinden der alten Apfelsorten, deren Ursprünge bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen, ist allerdings auch ihr Genmaterial unwiederbringlich verloren. Der Kleingartenverein „Amtskoppel e.V.“ will die historischen Obstschätze bewahren, denn noch gibt es die fruchtige Vielfalt im Amt Neuhaus, 80 Kilometer östlich von Hamburg entfernt. Hier pflanzen die Apfelschützer auf einer 4.000 Quadratmeter großen Fläche 40 regionale Alt-Baumsorten an und sichern damit wertvolles Erbgut. Darüber hinaus entsteht mit dem Kleinbiotop auch für Bienen ein neues Zuhause. Die ersten gelb-schwarz gestreiften Bewohnerinnen kommen in einem Insektenhotel aus Holz unter. Besucher erkunden das „Apfelmuseum“ über einen Rundweg mit Informationstafeln – oder am besten mit dem Gaumen.

 

Das Biosphärenreservat: Ursprüngliche Landschaft mit Vogelbeobachter-Paradies

 

Ob Reetdächer oder Storchennest: Das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue verkörpert norddeutsche Lebensart. Das 568 Quadratkilometer große Gebiet wurde 1997 von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt. Als Teil des Norddeutschen Tieflands ist die Landschaft besonders für ihre Flussauen mit Feuchtgrünland, Binnendünen und Kiefernwäldern bekannt. In der Vogelwelt steht das Biosphärenreservat als Brut- und Raststätte hoch im Kurs. Hobby-Ornithologen können dort bis zu 150 verschiedene Vogelarten beobachten. Am komfortabelsten erkunden Naturliebhaber die kilometerweite Flusslandschaft mit dem Fahrrad. Wer die Landschaft lieber vom Wasser aus genießen möchte, wählt zwischen Ausflugsdampfer, Motorboot, Floß oder Kanu. Astrid Lindgren-Fans bietet das Biosphärenreservat ein weiteres Highlight: Auf der Deutschen Storchenstraße können sie unzähligen Weißstörchen in deren Nestern beim Brüten zuschauen – echtes Bullerbü-Gefühl in Deutschland.