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ViOtop im Biosphärenreservat Bliesgau

Hüter der Früchte

Im antiken Griechenland galt er als Vogel der Weisheit – im Südosten des Saarlandes wacht er über Streuobstwiesen: Der putzige Steinkauz, der zu den kleinsten einheimischen Eulenarten zählt, ist hier zu Hause. Streuobstwiesen sind eine für die Region typische Bewirtschaftungsform und prägen die Kulturlandschaft, die 2009 zum UNESCO-Biosphärenreservat ernannt wurde. Um sie zu erhalten, sollen neue Obstbäume und Blühwiesen gepflanzt werden. Denn wichtige Bestäuber, wie die Wildbienen, bekommen so neue Lebensräume. ViO unterstützt das Projekt, da die Marke selbst Früchte für ihre Schorlen aus heimischem Anbau gewinnt. 

 

ABSTIMMEN UND GEWINNEN

 

Das ViOtop: Rettung für das Blüten- und Apfelparadies

 

Nicht nur die Streuobstwiesen – ein Biosphärenreservat selbst steht für eine gelungene Mischung aus Natur und Kultur. Bereits der Name enthält den ökologischen Auftrag: Die „Biosphäre“, der „natürliche Lebensraum“, soll für nachfolgende Generationen „bewahrt“ werden, lateinisch von „reservare“. Diese Mission fällt den Bewohnern und Unterstützern der saarländischen Kulturlandschaft zunehmend schwerer: Zahlreiche Streuobstwiesen sind überaltert und Bäume fallen nach und nach aus. Für den Steinkauz und andere Tier- und Pflanzenarten stellt die Lage eine ernste Bedrohung ihres Lebensraums dar. Die sinkenden Baumbestände führen auch zum Rückgang der Bestäuber, wie etwa Wildbienen oder Schmetterlinge. Denn: Wo kein Blümchen, da kein Bienchen. Das Projekt „Struktur in der Kulturlandschaft“ möchte mit der Anpflanzung verschiedener alter Streuobstsorten, die vom Aussterben bedroht sind, nicht nur die Landschaft vielfältiger gestalten, sondern auch die genetische Vielfalt der heimischen Baumarten fördern. Darüber hinaus soll neues Material zur Streuobst- und Baumpflege angeschafft und weitere Blühflächen und Hecken angelegt werden. Vom neuen „Blüten- und Streuobstparadies“ profitieren damit alle: Tiere, Pflanzen und Besucher, über die der Steinkauz als tierischer Schutzpatron weiter wachen kann. 

 

Das Biosphärenreservat Bliesgau: Naturromantik mit barockem Charme

 

Sanfte Täler am Tag, verträumte Sonnenuntergänge am Abend – das Biosphärenreservat verspricht Besuchern nicht weniger als die perfekte Naturidylle. Ein Spaziergang in der Bliesaue ist deshalb nicht nur für Frischverliebte ein Hochgenuss. Das Biosphärenreservat, das mit einer Fläche von 361 Quadratkilometern im Südosten des Saarlandes an der Grenze zu Frankreich und Rheinland-Pfalz liegt, bietet Tier- und Pflanzenliebhabern wahre Entdeckungswunder. Vor allem die im ländlichen Süden des Gebiets beheimateten Streuobst- und Orchideenwiesen sind ein malerisches Erlebnis. Wer darüber hinaus Geschichte live erleben möchte, kann die 1000 Jahre alte Kirkeler Burg besichtigen, eine Tour in die barocke Altstadt Blieskastel unternehmen oder auf einer Radtour zu den „Gärten mit Geschichte“ prachtvolle Parkanlagen von der Antike bis zur Nachkriegszeit entdecken.