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ViOtop im Nationalpark Hainich

Anti-Aging für Streuobstwiesen

Wacholderheiden stehen für Artenvielfalt der Extraklasse. Rund um den thüringischen Nationalpark Hainich, im Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal, verwandeln seltene und geschützte Pflanzen zahlreiche Streuobstwiesen jedes Jahr aufs Neue in ein Blütenmeer. Damit sich Vogelarten wie Neuntöter oder Wendehals weiterhin dort zu Hause fühlen, erhalten die Wiesen künftig eine besondere Pflege. So bleibt das seltene Ökosystem intakt.

 

ABSTIMMEN UND GEWINNEN

 

Das ViOtop: Frische Früchte für Wacholderheiden

 

Was Schafe und Ziegen in den letzten Jahrhunderten beim Weiden verschmähten, durfte weiter üppig gedeihen. Zum Beispiel der wenig schmackhafte Wacholder. Wo er überlebte, herrscht heute besonderer Schutz. Denn Wacholderheiden gehören zu den artenreichsten Biotopen Europas. Im Nationalpark Hainich und im Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal wachsen sie in enger Nachbarschaft zu alten Obstbäumen – und sollen in Zukunft mehr Aufmerksamkeit bekommen. Das Projekt „Erhalt und Verbesserung des Streuobstwiesen-Komplexes Behringen/Hainich“ sorgt dafür, dass Äpfel, Birnen und Pflaumen, die auf den Naturparkwiesen reifen, künftig ihre Abnehmer finden. Neue Obstgehölze sollen den alten Baumbestand auf insgesamt 100.000 Quadratmeter (etwa 100 Fußballfelder) auffrischen. Außerdem auf dem Plan: Wacholderheiden und Kalkmagerrasen werden entbuscht, damit seltene, besonders lichtbedürftige Pflanzen überleben können.

 

Der Nationalpark Hainich: Urwald mitten in Deutschland

 

Die Rotbuche gilt als „Mutter des Waldes“ und verhalf dem Nationalpark Hainich im Westen Thüringens zur Auszeichnung als „UNESCO-Weltnaturerbe“. Das Schutzgebiet besitzt die größte nutzungsfreie Laubwaldfläche Deutschlands – seine Buchenmischwälder sind bis heute naturbelassen. Wer also auf einem der zahlreichen Wanderwege unterwegs ist, fühlt sich fast wie im Urwald. Auf dem Baumkronenpfad tauchen Besucher in geheimnisvolle grüne Welten ein. Lohnenswert ist auch ein Ausflug zum Hünenteich bei Mülverstedt, der im Frühjahr von einem Blütenmeer aus gelben Schwertlilien umsäumt ist.